Mit diesem Gčrtel nie wieder Verstopfungen.

Verdauungsprobleme

Verstopfung

Reizdarm

Verstopfung

Mit dem Medigjord können Sie auf Medikamente verzichten. Er massiert Ihren Bauch, und fördert dadurch ganz ohne Nebenwirkungen die Verdauung. Sie können ihn ganz unverbindlich testen. Sind Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, erhalten Sie von uns das Geld inklusive Porto zurück (senden Sie den Gürtel binnen 14 Tagen an uns zurück).

Oft gebrauchte stuhlweichmachende Medikamente sind: Hepaticum-Medice, Bifiteral, Propulsin, Lactulose. Nebenwirkungen entnehmen Sie der Packungsbeilage oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker. Auch Apfelsaft ist wirksam aber noch besser sind ganze Äpfel, auch wegen der Vitamine. Das neuste Medikament, das auch bei langjähriger Problematik helfen kann, ist Movicol; fragen Sie Ihren Arzt!

Was gibt es für Zäpfchen/Klistiere?

Klistiere (Microklist, Practo-Clyss) enthalten Glyzerin und haben deshalb die geringsten Nebenwirkungen.

Lecicarbon-Zäpfchen erzeugen im Enddarm harmloses Kohlendioxid; dieses formt den Stuhl, dehnt den Enddarm und wirkt deshalb abführend.

Dulcolax-Zäpfchen können örtliche Reizungen und Krämpfe verursachen. Wenn möglich, sollten Sie sie nur für kurze Zeit verwenden, und dann auf andere Methoden umsteigen.

Wie schnell wirken Abführmittel / Weichmacher?

Jedes abführende Medikament hat seine eigene Zeit, nach der die Wirkung einsetzt. Zusätzlich reagiert jede Person anders auf Abführmittel, abhängig von ihrer Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und Lähmungszustand.

Es ist deshalb eine gute Strategie, wenn Sie die Zeit der Rehabilitation nutzen, um Ihr persönliches Abführmittel mit dem besten Wirksamkeit / Unschädlichkeit-Verhältnis herauszufinden. Seien Sie experimentierfreudig. Die Mitglieder des Pflegeteams werden Ihnen dabei helfen.

Gehen Sie von der auf dem Beipackzettel angegebenen Wirkzeit aus und beobachten Sie sich selbst: Darmgeräusche oder vermehrtes Schwitzen/Kopfschmerzen zeigt Ihnen, wann die Wirkung einsetzt. Wenn Sie merken, daß die Wirkung abzuflauen beginnt, dann ist wahrscheinlich der richtige Zeitpunkt zum Abführen gekommen. Wenn Sie schon vor dem geplanten Zeitpunkt unkontrolliert abgeführt haben, war die Dosis zu hoch oder das Abführmittel zu stark.

Was brauchen Sie sonst noch zum Abführen?

Wenn Sie eine komplette Lähmung haben oder Ihre Sensibilität beeinträchtigt ist, benötigen Sie einen gepolsterten Toilettensitz oder Abführstuhl. Sie müssen aber dennoch beim Abführen das Gesäß regelmäßig entlasten.

Wenn es irgend möglich ist, sollten Sie auf dem Toilettenstuhl (Abführstuhl) abführen, denn beim Abführen im Bett fehlen mehrere Faktoren, die das Abführen erleichtern können, wie die Schwerkraft, oder die besondere Beckenstellung im Sitzen. Im Bett kann es auf Dauer dazu kommen, daß manuell ausgeräumt werden muß, und Ihr Darm sich daran gewöhnt.

Zusätzlich brauchen Sie entweder ein Klistier (Microklist, Prakto-Clyss) oder ein/zwei Abführzäpfchen. Einmal-Handschuhe sind für die Hygiene beim Einführen der Zäpfchen oder bei der anschließenden Säuberung wichtig.

Wie läuft das Abführen ab?

Mit etwas Vaseline an Ihrem behandschuhten Finger entfernen Sie vorsichtig jeden Stuhl, der sich im Enddarm befindet. Entfernen Sie nur das, was mit einem Finger entfernt werden kann.

Befeuchten Sie die Zäpfchen mit etwas Wasser oder reiben Sie die Spitze des Klistiers mit etwas Klistierflüssigkeit ein. Führen Sie Zäpfchen/Klistier vorsichtig und so weit wie möglich ein. Bei Klistieren drücken Sie nun den Rest des Inhalts aus dem Behälter.

Wenn es bei Ihnen vorkommt, daß die Zäpfchen herausfallen, ist es günstig, wenn Sie sich erst etwa 10 bis 15 Minuten nach der Einführung der Zäpfchen auf den Abführstuhl setzen. Die Zäpfchen brauchen etwa 20 bis 30 Minuten, um zu wirken.

Die Erdanziehungskraft, eine Massage des Unterleibs und die Darmkontraktionen, die durch die Zäpfchen hervorgerufen werden, sollten ausreichen, um den Darm zu entleeren. Ein heißes Getränk kann ebenfalls einen Entleerungsreflex auslösen.

Falls Sie nicht sicher sind, daß Ihr Enddarm wirklich leer ist, überzeugen Sie sich mit einem behandschuhten Finger (oder lassen dies die Pflegekraft tun) und entfernen Sie sanft den noch verbliebenen Stuhlgang, den Sie mit dem Finger erreichen können.

Falls die Entleerung im Bett durchgeführt wird: Legen Sie sich auf Ihre linke Seite und plazieren Sie eine plastikbeschichtete Inkontinenz-Unterlage unter Ihr Gesäß, um sicher zu gehen, daß die Bettwäsche gut geschützt ist.

Hier noch einige Extratips

Eine Bauchmassage entlang dem Verlauf des Dickdarms kann hilfreich sein. Sie beginnen im rechten Unterbauch, massieren nach oben in Kreisbewegung zur linken Leiste. Dies verstärkt die wellenartige Darmbewegung.

Benutzen Sie niemals Bettschüsseln. Sie führen sehr schnell zu Druckstellen. Setzen Sie sich immer auf einen gepolsterten Abführstuhl oder auf einen abgepolsterten Toilettensitz.

Nach dem Stuhlgang muß die Haut besonders sauber gereinigt werden, um die Gefahr einer Druckstelle zu vermeiden.

Was kann die Ursache für Durchfall sein?

Mögliche Ursachen für Durchfall können sein: Ungewohntes Essen, stark gewürztes Essen, große Mengen Bier, Medikamente insbesondere Antibiotika, Darmgrippe oder Wurmbefall.

Durchfälle sind auch durch andere Lebensumstände und Ernährung bedingt, aber auch durch psychische Faktoren (wie z.B. die Angst vor der stationären Entlassung).

Wie kann Verstopfung bemerkt werden?

Symptome für Verstopfung können sein: unangemessen geringe Mengen harter Stuhl bei der Darmentleerung; Kopfschmerz, kaltes Schwitzen; verstärkte Spastik; Appetitlosigkeit; erhöhte Temperatur, morgens ein übler Nachgeschmack im Mund; Harnwegsinfekte; aus dem Schließmuskel sickert wäßrige, braune Flüssigkeit (überfließende Verstopfung, Kotsteine).

Kurze Phasen von Verstopfung werden normalerweise durch eine Umstellung der Ernährung oder des Tagesablaufs, geringer Flüssigkeitszufuhr, Medikamente wie bestimmte Schmerzmittel und einige Antibiotika verursacht. Tetraplegiker sind aufgrund fehlender Bewegung besonders anfällig dafür.

Was tun bei einer Verstopfung?

Eine schnelle Erleichterung können Sie durch Einnahme einer zusätzlichen Dosis Ihres Abführmittels und die tägliche Darmentleerung erzielen, bis Sie wieder einen normalen Rhythmus aufgebaut haben.

Mögliche Behandlung einer Verstopfung: erhöhen Sie die Abführmitteldosis oder nehmen Sie ein anderes Abführmittel; überprüfen Sie Ihre Ernährung, erhöhen Sie den Ballaststoff- und Flüssigkeitsanteil; benutzen Sie Stuhlgangweichmacher, z.B. Lactulose nach Anweisung; benutzen Sie Quellmittel z.B. Agiolax- Granulat; sorgen Sie für tägliche Darmentleerungen, bis der Stuhlgang sich wieder normalisiert hat.

Abführend wirkende Nahrungsmittel können helfen, um eine Verstopfung zu beseitigen, z.B. warmes Bier oder Sauerkraut. Backobst wirkt ebenso abführend --- weichen Sie die Früchte eine Nacht lang ein und trinken Sie auch den entstehenden Saft.

Falls Sie Ihre Abführmittel wechseln müssen, tauschen Sie jeweils nur eines davon auf einmal aus und warten Sie dann einige Abführtage, um die Wirksamkeit dieses Wechsels beurteilen zu können.

Einläufe sind nicht empfehlenswert, da das Wasser nicht zurückgehalten werden kann und durch die autonome Dysreflexie bei Rückenmarksverletzten (s. Kap. über Kreislauf) überhöhten Blutdruck hervorrufen kann. Sie können auch, bedingt durch den Verlust der Empfindungen und die mögliche Schwäche der Enddarmwand, Schädigungen des Schließmuskels und des Enddarms verursachen.

Wie vermeide ich Verstopfung?

Eine ballaststoff- und fasernreiche Ernährung in Form von Obst, Gemüse, Vollkornbrot- und Getreideflocken sind wichtig zur Verhütung von Verstopfung. Die Fasern verbinden sich im Dickdarm mit Wasser, um eine Masse zu bilden, die die Weichheit des Stuhlgangs gewährleistet.

Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist notwendig (zwei bis drei Liter pro Tag). Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme kann Verstopfung verursachen.

Was ist, wenn gar nichts mehr geht?

Langjährige Patienten und vor allem Tetraplegiker können an den Punkt gelangen, das Verstopfungen immer häufiger auftreten (dadurch erhöht sich das Risiko für Selbstvergiftung und Anfälle hohen Blutdrucks). Hier ist Ihr Arzt gefragt!